Chinesische Mauer (UNESCO 1987)
Die Chinesische Mauer (长城 Chángchéng), 21.196 km 2012 kartiert (Gesamtlänge aller Abschnitte kombiniert, Qin/Han/Ming-Perioden, vom 3. Jh. v. Chr. bis zum 17. Jh.). UNESCO 1987. Meistbesuchte Abschnitte bei Peking: MUTIANYU (am besten erhalten, Ming-restauriert, Seilbahn + Toboggan-Rückweg, 70 km NO von Peking), BADALING (am zugänglichsten aber sehr touristisch), JIANKOU (wild unrestauriert für erfahrene Wanderer), JINSHANLING (perfekt für 10-km-Wanderung nach Simatai). Gegen mongolische/xiongnu-Invasionen aus dem Norden errichtet.
Entgegen dem über Jahrzehnte wiederholten populären Mythos ist die Chinesische Mauer NICHT mit bloßem Auge aus dem niedrigen Erdorbit (ISS, ~400 km Höhe) sichtbar. Der chinesische Taikonaut Yang Liwei (erster Chinese im Weltraum, Oktober 2003 an Bord von Shenzhou 5) erklärte offiziell, er habe die Mauer NICHT sehen können — eine Erklärung, die die chinesische Regierung in Verlegenheit brachte (chinesische Schulbücher behaupteten das Gegenteil). Die Mauer mag lang sein (21.196 km), aber sie ist nur 6-7 m breit an ihrer Spitze — das visuelle Äquivalent eines aus 3 km Entfernung gesehenen Haares. Was Astronauten aus dem Weltraum sehen, sind Städte, Straßen, Flüsse und Feuer — nicht die Mauer.
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